Nach dem meist sonnigen und wirklich trocken heißen Klima im Outback, ging es für uns in den Tropischen Regenwald nach CAIRNS.
Das überall um Cairns herum der REGENwald existiert, haben wir bei unserer Ankunft direkt zu spüren bekommen, es goss wie aus Eimern (eine Art kleiner Monsun fegte über die Stadt.
(Irgendwie regnet es komischerweise immer überall wo wir ankommen…!)
Die vier letzten Tage unserer großen „Erlebnisreise Australien“ Rundfahrt, verbrachten wir also in Cairns und auf dem Programm stand noch: 1. „Schnorcheln und Tauchen am Great Berry Reef mit dem „Ocean Spirit Katamaran“, 2. Kuranda, ein kleines Dorf im Regenwald und zum Schluss 3. die Tablelands mit der uralten Vulkanlandschaft um Cairns.
Am ersten Morgen nach unserer Ankunft stand also das „Great Berry Reef“ auf dem Programm. Die Fahrt mit dem Katamaran zum Riff dauerte knapp 2 Stunden, aber da es ein „Daytrip“ war, hatten wir fast 5 Stunden am Riff zur Verfügung, um schnorcheln oder tauchen zu gehen, oder einfach gemütlich auf einer kleinen Riffinsel am Strand zu liegen.
Ich entschloss mich erst einmal ein wenig zu schnorcheln und dann später am Nachmittag noch einmal einen Tauchgang zumachen, um die Tierwelt von „unten“ zu beobachten.
Der Schnorchelgang und der Tauchgang war ähnlich wie beim letzten Mal als ich am Reef war ein absoluter Traum (beim letzten Mal habe ich aber nur Schnorcheln gemacht, was deutlich zu empfehlen ist, wenn man nur einmal am Great Berry Reef ist, wenn man jedoch ein zweites Mal die Chance hat dort hinzukommen, ist zu mindestens „One Dive“ (also nur 1 Tauchgang) absolut zu empfehlen!!!). Das Wetter spielte zum Glück mit und trotz regnerischer Abfahrt aus Cairns, lockerte sich die Wolkendecke über dem Riff wieder auf. Leider sah ich diesmal keine Schildkröte, was das absolute Highlight meiner bisherigen „Great Berry Reef“ Erlebnisse war, aber dafür sah ich einen Hai, einige Rochen, Seesterne, Clown fische und natürlich noch viele viele andere bunte Fische und Unterwasserlebewesen.
Der Tag auf dem Riff war aufjedenfall wieder einmal Atemberaubend und sollte zu 100% bei jedem Australien Besucher auf der „To-Do-Liste“ sehr weit oben stehen…absolutes Pflichtprogramm!!!
Den Abend haben wir dann in der Stadt ausklingen lassen, indem wir noch durch die ein oder anderen Shops (natürlich auch einige Surfshops, Billabong, Rip Curl, etc.) gegangen sind und hier und da auch was Schönes gefunden haben.
Da es am nächsten Morgen aber bereits zu Punkt 2. unseres „Restprogramms“ geht, waren wir nicht im „Gilligens, Woolshed, O`Brians“ oder einem anderen Backpackerpub, sondern in Vorbereitung auf den Regenwald ins trockene Hotelzimmer gegangen.
Es ging nach Kuranda, einem kleinen Dorf mitten im Regenwald. Zuerst fuhren wir von unserem Hotel zur „Skyrail-Bahn“, eine Seilbahn (7km lang, wie Skigondeln), mit der man über die Gipfel der Regenwaldbäume zum Ort Kuranda kommt.
Kuranda selbst ist ein sehr touristischer Ort, er besteht vor allem aus Souvenirshops, Artgalerien und Cafés. Jedoch besteht natürlich auch die Möglichkeit einen Weg durch den Regenwald zugehen und das taten wir dann auch…!
Nachdem wir alle Läden durchstöbert haben und einige kleine Sachen auf dem Wege gekauft haben, gingen wir zum Mittagessen ins „German Tucker Würstchen“ Restaurant. Haha es war so genial, einfach mal in einem Dorf, das vlt. 200 Einwohner besitzt und dort gibt es mal wieder einen Deutschen, der Würstchen an die Touristen vertickt…und dann auch noch mit „Ballermann Musik“…
Nach diesem Snack, ging es ins „Pamagirri-Aborigine-Zentrum“, indem wir die Aborigine Tänze gezeigt bekamen, lernten einen Bumerang zuwerfen und haben sogar den Aborigine getroffen, der für den „Weitestens freihändigen Sperrwurf“(mit einem traditionellen Sperr) im Guinness Buch der Recorde steht.
Den Rückweg aus Kuranda haben wir dann mit dem „Skirail-Train“ gemacht, einem Zug, der seit 1890 existiert und früher Cairns mit den Silbermienen im Hinterland verband. Die Zugstrecke führte 2 Stunden durch den Regenwald, vorbei an tiefen Hängen, riesigen Regenwaldbäumen und mehreren Wasserfällen!
Am Abend sind wir dann in der Innenstadt noch essen gegangen und waren nur noch kurz im Hotelpool, da am nächsten Tag ja bereits unser 3ter. (Punkt in Cairns) und allgemein letzter Punkt unserer gesamten Rundreise ansteht!
Um 8.30Uhr wurden wir an unserem Hotel von Alfred, unserem Tourguide für den Tag, abgeholt. Mit ihm fuhren wir dann in die „Tablelands“, die kurz hinter Cairns liegen und das regenreichste Gebiet Australiens ist (bis zu 12m Niederschlag im Jahr, damit eines der regenreichsten Gebiete der Welt!!!).
Um die 800m zwischen dem Küstenabschnitt und den Tablelands zu überwinden, mussten wir die Kurvenreistestrecke Australiens fahren, 225 Kurven auf 15 Kilometer.
Als wir das Tableland erreicht haben, sind wir dann erst einmal an einen Kratersee gefahren (den „Eacham“ See), von dem aus wir 5km durch den Regenwald gewandert sind und Baumkängurus, wirklich große Spinnen und noch viele anderes kleines Getier gesehen haben. Unter anderem sind wir dann zu einem 700 Jahre alten Feigenbaum gekommen (den „Curtain Fig Tree“), der einfach mal so riesig und gewaltig war, dass er als größter „Fruchtbaum“ der Welt gilt.
Unsere Mittagspause machten wir in einer alten Molkerei, da in diesem Gebiet die Milchwirtschaft sehr wichtig ist und die „Beste Milch Australiens“ aus diesem Gebiet kommen soll.
Nach unserer kurzen Mittagspause haben wir dann noch einige Stops an Aussichtspunkten gemacht, von denen man über große Teile des Tablelands gucken konnte und noch an mehreren Wasserfällen (unter anderem an dem „Milla Milla Fall“ und den „Josephine Falls“).
So endete auch schon unser letzter Tag in Australien mit packen packen packen….da wir am nächsten Tag dann nach Deutschland zurückfliegen (irgendwie schon traurig, es ist einem nach dieser langen Zeit doch sehr ans Herz gewachsen)und mein 6-monatiger Australien Aufenthalt endet…







