Monatsarchiv: Dezember 2009

Das Ende kommt schneller als man denkt…

So wie mein Blog angefangen hat, so soll er auch enden..!!!

Daher melde ich mich jetzt wieder (wie bei meinem aller ERSTEN Eintrag), aus der Emirates Lounge in Dubai, aber diesmal halt statt auf dem Weg NACH Australien, auf dem Weg VON Australien! Der Flug im Airbus A380 (der Doppeldecker), war der absolute Hammer, leider musste ich die größte Zeit ins Schlafen investieren, aber ich hoffe sehr dadurch den Jetlack zu minimieren…!

Fast 6 Monate sind nun vergangen, seit dem ich mich nach Australien aufgemacht habe, um dort ein Praktikum bei der „Dmand“ Management Agentur zu machen, die Zeit verging wie im Flug und ich fragte mich in den letzten Wochen oft, wo denn die Zeit geblieben ist..?!

Die Zeit in Australien war wirklich eine unfassbare Erfahrung, ich bin zu 100% überzeugt, dass es das richtige war diesen weiten Weg zugehen, auch wenn es natürlich am Anfang einige Zweifel gab.
Die Arbeit hat super viel Spaß gemacht, man hat wahnsinnig viele tolle, lustige und interessante Menschen kennenlernen können und sogar ein paar Prominente….

Aber auch allgemein das Land Australien und die Menschen die dort leben sind einfach der absolute Hammer und gar nicht mit Deutschland zu vergleichen! Ist wahrscheinlich auch besser so, weil von der Freundlichkeit und Offenheit die Australier den Deutschen extrem etwas voraushaben!!!

Ich kann einfach nur jedem der überlegt ein Auslandsjahr, während oder nach der Schulzeit zumachen, und nicht weiß in welches Land er gehen soll, Australien empfehlen…ich zu mindestens kenne (fast) kein Land wo: 1. Das Wetter besser ist, 2. Die Menschen netter sind, 3. Jeder nur ungefähr vorstellbare Feiertag gefeiert wird (St. Patricks Day, Oktoberfest, Bordershortsday für die Lifesguards (alle Australier gehen mit Badehosen und Flip Flops ins Büro)…und noch viele mehr) einfach zu geil… ;)

Ich werde diese Zeit nie vergessen, es war sozusagen „mein erster kleiner Schritt in die große weite Welt“ und dieser erste Schritt war ein voller Erfolg, auf den ich später im Alter bestimmt immer noch mit einem großen Lächeln im Gesicht zurückschauen werde und meinen Kindern erzählen werde.
Deshalb natürlich gilt mein Dank vor allem an DJ, meinem Boss in Brisbane, ohne den ich nie die Chance gehabt hätte nach Australien zukommen, um diese Erlebnisse zumachen, dann natürlich an meine Vorgesetzte Monique, die mich immer nett behandelt hat auch wenn ich ihr das Leben bestimmt nicht immer einfach gemacht habe! Danke auch an Jade, die mich durch das Australische Rechnungswesen geschleust hat und eine wunderbare Tischnachbarin war, an Anne, ohne die es nie die traditionelle freitägige „BBQ und Bierzeit“ gäbe, an Matt, der einfach mal die größte Competition im Biertrinken war, nicht zu vergessen JD, mit dem ich leider nur 2 Wochen meiner Zeit verbracht habe, da er den Rest auf Tournee war, mit dem ich aber diese Zeit voll ausgekostet habe und wohl die größte Alkoholische Zeit der Reise verbracht habe (danke natürlich nochmal für das Meeting mit Copperfield) und natürlich zum Schluss noch all den anderen im und um das Büro, die ich jetzt vergessen habe oder nicht aufgezählt habe (z.B. Julie , die immer freundliche Postbeamtin, Stef, der neuen Praktikantin im Büro, die immer eine lustige Gesprächspartnerin war…und all die anderen…)

Ich hoffe natürlich, dass euch meine Einträge in der gesamten Zeit gefallen haben und ihr mich auf „meiner großen Reise“ ein wenig begleiten konntet, mir hat es aufjedenfall sehr viel Spaß gemacht und ich möchte mich natürlich hier auch noch einmal bei Niki bedanken, der die Seite und das alles eingerichtet hat, weil ohne ihn wäre das alles hier nicht zustande gekommen..!

Mit einem großen Dankeschön euch allen für eure Aufmerksamkeit und Freude meine Beiträge zu lesen und Fotos anzuschauen, verabschiede ich mich aus meinem „kiliaustralia Blog“, denn von morgen an werdet ihr mich nicht mehr am anderen Ende der Welt anfinden, sondern wieder in „Good Old Germany“…!
Alles Liebe und 1000 Dank an alle

Euer Kilian

Cairns

Nach dem meist sonnigen und wirklich trocken heißen Klima im Outback, ging es für uns in den Tropischen Regenwald nach CAIRNS.

Das überall um Cairns herum der REGENwald existiert, haben wir bei unserer Ankunft direkt zu spüren bekommen, es goss wie aus Eimern (eine Art kleiner Monsun fegte über die Stadt.
(Irgendwie regnet es komischerweise immer überall wo wir ankommen…!)

Die vier letzten Tage unserer großen „Erlebnisreise Australien“ Rundfahrt, verbrachten wir also in Cairns und auf dem Programm stand noch: 1. „Schnorcheln und Tauchen am Great Berry Reef mit dem „Ocean Spirit Katamaran“, 2. Kuranda, ein kleines Dorf im Regenwald und zum Schluss 3. die Tablelands mit der uralten Vulkanlandschaft um Cairns.

Am ersten Morgen nach unserer Ankunft stand also das „Great Berry Reef“ auf dem Programm. Die Fahrt mit dem Katamaran zum Riff dauerte knapp 2 Stunden, aber da es ein „Daytrip“ war, hatten wir fast 5 Stunden am Riff zur Verfügung, um schnorcheln oder tauchen zu gehen, oder einfach gemütlich auf einer kleinen Riffinsel am Strand zu liegen.
Ich entschloss mich erst einmal ein wenig zu schnorcheln und dann später am Nachmittag noch einmal einen Tauchgang zumachen, um die Tierwelt von „unten“ zu beobachten.
Der Schnorchelgang und der Tauchgang war ähnlich wie beim letzten Mal als ich am Reef war ein absoluter Traum (beim letzten Mal habe ich aber nur Schnorcheln gemacht, was deutlich zu empfehlen ist, wenn man nur einmal am Great Berry Reef ist, wenn man jedoch ein zweites Mal die Chance hat dort hinzukommen, ist zu mindestens „One Dive“ (also nur 1 Tauchgang) absolut zu empfehlen!!!). Das Wetter spielte zum Glück mit und trotz regnerischer Abfahrt aus Cairns, lockerte sich die Wolkendecke über dem Riff wieder auf. Leider sah ich diesmal keine Schildkröte, was das absolute Highlight meiner bisherigen „Great Berry Reef“ Erlebnisse war, aber dafür sah ich einen Hai, einige Rochen, Seesterne, Clown fische und natürlich noch viele viele andere bunte Fische und Unterwasserlebewesen.
Der Tag auf dem Riff war aufjedenfall wieder einmal Atemberaubend und sollte zu 100% bei jedem Australien Besucher auf der „To-Do-Liste“ sehr weit oben stehen…absolutes Pflichtprogramm!!!
Den Abend haben wir dann in der Stadt ausklingen lassen, indem wir noch durch die ein oder anderen Shops (natürlich auch einige Surfshops, Billabong, Rip Curl, etc.) gegangen sind und hier und da auch was Schönes gefunden haben.

Da es am nächsten Morgen aber bereits zu Punkt 2. unseres „Restprogramms“ geht, waren wir nicht im „Gilligens, Woolshed, O`Brians“ oder einem anderen Backpackerpub, sondern in Vorbereitung auf den Regenwald ins trockene Hotelzimmer gegangen.

Es ging nach Kuranda, einem kleinen Dorf mitten im Regenwald. Zuerst fuhren wir von unserem Hotel zur „Skyrail-Bahn“, eine Seilbahn (7km lang, wie Skigondeln), mit der man über die Gipfel der Regenwaldbäume zum Ort Kuranda kommt.
Kuranda selbst ist ein sehr touristischer Ort, er besteht vor allem aus Souvenirshops, Artgalerien und Cafés. Jedoch besteht natürlich auch die Möglichkeit einen Weg durch den Regenwald zugehen und das taten wir dann auch…!
Nachdem wir alle Läden durchstöbert haben und einige kleine Sachen auf dem Wege gekauft haben, gingen wir zum Mittagessen ins „German Tucker Würstchen“ Restaurant. Haha es war so genial, einfach mal in einem Dorf, das vlt. 200 Einwohner besitzt und dort gibt es mal wieder einen Deutschen, der Würstchen an die Touristen vertickt…und dann auch noch mit „Ballermann Musik“…
Nach diesem Snack, ging es ins „Pamagirri-Aborigine-Zentrum“, indem wir die Aborigine Tänze gezeigt bekamen, lernten einen Bumerang zuwerfen und haben sogar den Aborigine getroffen, der für den „Weitestens freihändigen Sperrwurf“(mit einem traditionellen Sperr) im Guinness Buch der Recorde steht.
Den Rückweg aus Kuranda haben wir dann mit dem „Skirail-Train“ gemacht, einem Zug, der seit 1890 existiert und früher Cairns mit den Silbermienen im Hinterland verband. Die Zugstrecke führte 2 Stunden durch den Regenwald, vorbei an tiefen Hängen, riesigen Regenwaldbäumen und mehreren Wasserfällen!
Am Abend sind wir dann in der Innenstadt noch essen gegangen und waren nur noch kurz im Hotelpool, da am nächsten Tag ja bereits unser 3ter. (Punkt in Cairns) und allgemein letzter Punkt unserer gesamten Rundreise ansteht!

Um 8.30Uhr wurden wir an unserem Hotel von Alfred, unserem Tourguide für den Tag, abgeholt. Mit ihm fuhren wir dann in die „Tablelands“, die kurz hinter Cairns liegen und das regenreichste Gebiet Australiens ist (bis zu 12m Niederschlag im Jahr, damit eines der regenreichsten Gebiete der Welt!!!).
Um die 800m zwischen dem Küstenabschnitt und den Tablelands zu überwinden, mussten wir die Kurvenreistestrecke Australiens fahren, 225 Kurven auf 15 Kilometer.
Als wir das Tableland erreicht haben, sind wir dann erst einmal an einen Kratersee gefahren (den „Eacham“ See), von dem aus wir 5km durch den Regenwald gewandert sind und Baumkängurus, wirklich große Spinnen und noch viele anderes kleines Getier gesehen haben. Unter anderem sind wir dann zu einem 700 Jahre alten Feigenbaum gekommen (den „Curtain Fig Tree“), der einfach mal so riesig und gewaltig war, dass er als größter „Fruchtbaum“ der Welt gilt.
Unsere Mittagspause machten wir in einer alten Molkerei, da in diesem Gebiet die Milchwirtschaft sehr wichtig ist und die „Beste Milch Australiens“ aus diesem Gebiet kommen soll.
Nach unserer kurzen Mittagspause haben wir dann noch einige Stops an Aussichtspunkten gemacht, von denen man über große Teile des Tablelands gucken konnte und noch an mehreren Wasserfällen (unter anderem an dem „Milla Milla Fall“ und den „Josephine Falls“).
So endete auch schon unser letzter Tag in Australien mit packen packen packen….da wir am nächsten Tag dann  nach Deutschland zurückfliegen (irgendwie schon traurig, es ist einem nach dieser langen Zeit doch sehr ans Herz gewachsen)und mein 6-monatiger Australien Aufenthalt endet…

Alice Springs, Ayers Rock, Katja Tjuta, Kings Canyon…einfach OUTBACK

Die Nacht vor unserem Flug nach Alice Springs war kurz, der Wecker klingelte um 5 Uhr morgens, da unsere Maschine bereits um 8.40 Uhr abhob.
Die Ankunft in Alice Springs war ähnlich wie die Ankunft in Melbourne….regnerisch…!
Da fragte man sich wirklich, wie viel Pech man haben kann im Herzen von Australien, mitten im Outback, dem „Desert“ Australiens, dem normalerweise mit Abstand heißesten Ort, Regen zu haben.

Unser Guide Marcel, ein ende 50jähriger Schweizer, der mit uns die nächsten drei Tage durch das Outback reist, holte uns vom Flughafen ab.
Da wir den Rest des Tages zur „freien Verfügung“ hatten, sind wir in den Ortskern gegangen, um uns die Aboriginegalerien anzugucken.
Am Abend waren wir dann noch bei einem Schweizer Restaurant, das sich mit der „besten Weinkarte von Alice Springs“ rühmt (es gab auf dieser Karte übrigens nur 7 Weine…!).

Am nächsten Tag brachen wir dann früh auf zum Ayers Rock, dem magischen Uluru-Felsen.
Die 480km zwischen Alice Springs und dem Ayers Rock Resort führten uns mitten durch das Outback, wo man wirklich fast nichts sah, außer ein paar vereinzelte Tiere, angefahrene Kängurus und Sand, Sand und noch mehr Sand….
Auf halbem Wege haben wir dann noch einen Stop bei einem „Roadhouse“ gemacht, dass nur eines von dreien auf der gesamten Strecke ist, es besteht aus einer Tankstelle, ein paar Zimmern und einer kleinen Bar, die auch einige kleine Gerichte anbietet.

Nachdem wir im Hotel schnell eingecheckt haben, mussten wir auch schon zu unserer nächsten Aktivität, dem 36-minütigen Helikopterflug über den Ayers Rock und Katja Tjuta. Es war wirklich atemberaubend, die flache Umgebung, die bis zum Horizont reicht zu sehen und dann diesen Felsen, der wie aus dem nichts mitten in der Landschaft steht.
Danach haben wir noch eine kurze Wanderung am „Katja Tjuta“ (den „Olgas“) gemacht, die in der Sichtweite des Uluru Felsen liegen. Zu dem wir kurz darauf zum „Sundown Lookout“ gefahren sind, um uns den Sonnenuntergang anzugucken. Das Farbenspiel was sich dort durch die untergehende Sonne zeigt, ist wahrhaftig unbeschreiblich und muss man einfach selber gesehen haben, der Fels Blut rot, der Himmel rosa, gelb, blau leuchtend, es war wirklich ein „magisches“ Erlebnis.
Im Anschluss an den Sonnenuntergang haben wir dann noch in dem Bistro des Resorts bei Livemusik (Cowboys spielten auf der Bühne) das ein oder andere Australische Bier getrunken, bevor wir auch wieder schlafen gegangen sind, da es am nächsten Morgen bereits um 5 Uhr zum Sonnenaufgang ging…! Um diese Zeit war es wirklich Schweine kalt und dunkel, aber den Sonnenaufgang wollte man sich ja nachdem atemberaubenden Sonnenuntergang einfach nicht entgehen lassen.
Um 5.47Uhr kletterte die Sonne dann über den Horizont und tauchte den Uluru Felsen wieder in ein knalliges orange-rot.
Um 7.40 Uhr gab es dann ein kleines Frühstück im „Katja Tjuta Kulturzentrum“ mit Blick auf den von der Sonne angestrahlten Ayers Rock.

Diese eineinhalb Tage waren dann aber auch schon das Ende unserer Zeit am Ayers Rock, denn wir wollten auch noch den „Kings Canyon“ sehen, der ca. 350km entfernt liegt.
Unseren einzigen Stop auf der Fahrt, übrigens meist unasphaltierte Sandpisten, war die „Kings Creek Station“, in der wir einen Kamelbürger gegessen haben.
Bevor wir in das Hotel eingecheckt haben, haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch eine Schlucht des Kings Canyon gemacht.
Nachdem wir in das Hotel eingecheckt haben, gönnten wir uns, die freie Stunde die wir hatten, entspannt am Pool zu liegen. Denn am frühen Abend ging es schon wieder zu einem Helikopterflug, diesmal aber über den „Kings Canyon“. Auf dem Flug sah man Kamele, wild Pferde und viele andere Tiere, die um den Kings Canyon leben und natürlich die beeindruckende Landschaft die durch den Canyon geschaffen wurde.
In der Nacht hatten wir die dann einen unfassbaren Sternenhimmel über uns, da es kaum Lichter in dem Hotel gab und weit und breit kein anderes Dorf in der Nähe war, sah man Sterne, die ich persönlich noch nie gesehen habe. Es war einfach ein Meer aus Sternen und für mich aufjedenfall der beste Sternenhimmel, den ich in meinem bisherigen Leben gesehen habe.
Am nächsten Morgen, ging es dann zur zweiten Wanderung im Kings Canyon, diesmal aber in luftiger Höhe, nämlich an der Kante der bis zu 300m tiefen Canyon-klippen! Da für diesen Tag bis zu 40°C angekündigt waren, haben wir unsere 3 Stunden Wanderung am Vormittag gemacht (von 6.00Uhr morgens bis 9.30Uhr), damit die Hitze nicht allzu unerträglich wurde.
Als wir zurück ins Hotel kamen, ging es auch schon ans auschecken, da wir am gleichen Tag noch die 350km zurück nach Alice Springs durch das Outback fahren wollten und aufgrund der vorhin bereits genannten Straßenverhältnisse (nur „blutrote“ Sandpisten, daher höchstens 100km/h), einen relativ langen Weg vor uns hatten!
Auf diesem Weg haben wir dann noch einen Halt an einer Stelle gemacht, wo vor 4000 Jahren Meteoriten eingeschlagen sind (der Größte war  ca. 1500 Kilo) und sich dadurch ein gewaltiger Meteoritenkrater gebildet hat.

Der Flug nach Cairns, war tags darauf am Nachmittag, und daher waren wir froh das erste Mal auf der gesamten Reise zu mindestens ein wenig ausschlafen zu können (leider auch nur bis 9Uhr, da um 10Uhr bereits auschecken war!).
Die restlichen Stunden bis zu unserem Abflug verbrachten wir dann am Pool des Hotels, um uns bei 40°C, in der durch das Ozonenloch starken Outbacksonne, ein wenig zu bräunen.

Nach diesen wirklich heißen Tagen und atemberaubenden Natur- und Farbenspektakeln, ging es dann nach weiter zu unserem letzten Stop unseres Trips (dem farbendfrohen und artenreichen Great Berry Reef) genauer gesagt, nach CAIRNS……………….

Melbourne

Die Ankunft in Melbourne war ein wenig unschön, es regnete in Strömen, als wir mit unserem Gepäck den Flughafen verließen und man fühlte sich eher wie im herbstlichen Norddeutschland, als sei man im Frühsommer Australiens.
Jedoch riss es – Gott sei Dank – auf, als wir ausgepackt haben und so konnten wir bei trockenem Wetter die Stadt entdecken.
Nachdem wir durch unzählige kleine Shops und uralten Arkaden (einige waren weit über 100Jahre alt), fuhren wir noch mit der „City-Circle- Tram“ um den CBD (Central Business District) von Melbourne, wodurch man einen super ersten Eindruck von der Stadt bekommen konnte (vor allem da die Fahrt mit der Tram auch noch umsonst ist)!
Am Abend waren wir dann noch bei dem chinesischen Restaurant „Flower Drum“, das „als das beste seiner Art in Australien“ bezeichnet wird und wo sich „die Prominenz aus Medien und Sport“ die Klinke in die Hand geben soll. Und es wurde wahrlich nicht zu viel versprochen, an unserem Nebentisch saß der Kapitän von den „Geelong Cats“ (dem diesjährigen Sieger der AFL-Saison). Das Essen hat auch nicht zu viel versprochen, es war wirklich hervorragend, aber auch wirklich sehr üppig…

Unser erster Ausflug in Melbourne ging an die weltberühmte „Great Ocean Road“, die oft mit der „Route 1“ in Amerika verglichen wird. Diese Panorama Straße gilt als „eine der malerischsten Strecken der Welt“ und bietet einen wunderschönen Blick auf den „Southern Ocean“ und die überaus bekannten „Twelve Apostles“.
Unser erster Stop auf der Great Ocean Road war „Bells Beach“, ein Strand der so ausgezeichnete Surfbedingungen ermöglicht, dass zu Ostern dort jedes Jahr internationale Surfwettbewerbe stattfinden.
Nach mehreren kurzen Fotopausen, von denen man beeindruckende Bilder der riesigen Wellen die an die felsige Küste donnern machen konnte oder einfach die atemberaubende Landschaft einfangen konnte, kamen wir nach „Apollo Bay“, einem kleinen hübschen Dorf am Meer mit dörflicher Atmosphäre und einem kleinen Hafen. Dort machten wir auch unsere Mittagspause und hatten genügend Zeit uns für eine Stunde an den dortigen Strand zu legen.
Nach der Mittagspause ging es dann durch den „Otway National Park“ (wir haben eine kurze Tour zu Fuß durch ein Regenwald gemacht), indem man einige Pflanzenarten des südlichen gemäßigten Regenwaldes findet, z.B. Farn oder fast 100m hohe, 400 Jahre alte Bäume.
Zum Abschluss unserer „Ocean Road Tour“ kamen wir dann noch zum Höhepunkt, dem „Twelve Apostles National Park“, die dortigen Felsen, die freistehend im Meer stehen und durch Erosion entstanden sind, sind weltberühmt und ein wirklich unglaublicher Anblick in Mitte der tobenden See!

Unser zweiter und letzter Ausflug in Melbourne, war eine Stadtrundfahrt am Vormittag und am Nachmittag/Abend ging es nach „Phillip Island“. Die Stadtrundfahrt führte uns zuerst durch das Stadtzentrum, einige Vororte (z.B. „St. Kilda“) und zu den Sportzentren, wie die Stadien der „Australien Open“, das MCG (Melbourne Cricket Ground) und den AFL-Stadien (Australien Football League). Wir sind sogar die original Formel 1 Strecke abgefahren und standen an dem Startplatz, wo Schumi zu seinen großen Zeiten immer gestatet ist ;)
Als wir an einem „War Memorial“ hielten, trafen wir den „König von Benin“, der in Melbourne auf einem Kongress war! War wirklich der Hammer, wie der König zwar nicht mit einer Krone, aber in einem atemberaubenden Gewandt.
Am Ende unserer Stadtrundfahrt sind wir dann auf den höchsten Turm Melbourns gegangen, von dem wir einen wunderbaren Blick auf die Stadt und das Umland hatten.

Am Nachmittag sind wir dann auf die Insel „Phillip Island“ gefahren, die ca. 3 Stunden mit dem Auto von  Melbourne entfernt liegt. Dort waren wir zuerst in einem Nationalpark, wo wir Koalas und Kängurus beobachten konnten, bevor es zum Höhepunkt des Trips kam. An einem Strand auf Phillip Island kommen jeden Abend hunderte von kleinen Pinguinen an Land, um zu ihren Nestern zu „watscheln“. Es sind riesige Tribünen aufgebaut, die bis zu 3000 Menschen fassen können (also wie ein kleines Stadion), von dem man (meist natürlich asiatische Touristen), die Pinguine in der Abenddämmerung beobachten kann. Ich muss wirklich sagen, so etwas niedliches habe ich wohl noch nie gesehen, wenn diese kleinen Gestalten aus dem Wasser kommen und am Strand stehend überlegen, ob sie sich schon trauen an Land zu laufen oder doch lieber auf noch mehr Pinguine warten, um in größeren Gruppen den Strand zu ihren Nestern zu überqueren.
Es war aufjedenfall eine wirklich unglaublich tolle Erfahrung, die sich mehr als nur gelohnt hat.

Leider fiel das Schlafen ein wenig kurz, da wir erst nachts wieder in unserem Hotel in Melbourne ankamen und am nächsten Morgen schon um halb 8 Uhr morgens zu unserem dritten Stop weitflogen…ALICE SPRINGS

Start der Tour “Erlebnis Australien” in SYDNEY

Das Essen in „Australiens bestem Restaurant 2009&2010“, war wie erwartet: kleine Portionen zu einem gehobenen Preis… ;)
Das Essen war aber wirklich vollzüglich, auch wenn man sich wohl darüber streiten könnte, ob es den Preis wert war!  Vor allem hat der Tag noch sehr schönes Ende genommen, weil direkt vor dem Restaurant, zwischen Harbour Bridge und Opera House ein großes Feuerwerk gezündet wurde, welches wir uns sozusagen (zufällig) aus Logen-Plätzen angucken konnten. Den Abend haben wir dann schlussendlich, mit einem atemberaubenden Blick über das beleuchtete Sydney, in der „Interconti Club Lounge“, im 31. Stock des Hotels auf der Terrasse bei einem Drink ausklingen lassen.

Am nächsten Tag sind wir dann in das Hotel umgezogen, von dem unsere Tour auch starten sollte. Da wir nach unserem Umzug noch den restlichen Tag zur freien Verfügung hatten, entschlossen wir uns nach „Paddington“ zu gehen, da dieser Stadtteil von Sydney ein ganz besonderer sein soll. Man muss im Nachhinein sagen, dass es die absolut richtige Entscheidung war, sich Paddington anzugucken, da es wirklich ein unfassbar schönes und niedliches Viertel ist. Fast alle Häuser in diesem Areal sind zwischen 1860 und 1880 im „viktorianischen Stil“ gebaut worden und viele dieser Häuser beinhalten im Erdgeschoss ein Laden, von oftmals jungen, neuen Australischen Designern. (Absoluter Tipp, wenn man in Sydney ist!!!)
Am Abend, waren wir dann noch im „Icebergs“, das ist eine Lounge und ein Restaurant am „Bondi Beach“, welches wunder schön, erhöht an der Seite des Strandes liegt, wodurch man einen atemberaubenden Blick auf Bondi und alle Surfer hat.
(Das Essen war übrigens super, außerdem ist die Lounge absoluter „IN-Spot“)

Dann begann am 6. Dezember, also am Nikolaustag unser erster wirklicher Tag der Tour „Erlebnis Australien“, mit dem ersten Programmpunkt unser Rundfahrt „Program Sydney“. Das Programm Sydney führte uns über die Innenstadt, einem Aussichtspunkt mit Blick auf Opera und Harbour Bridge, zum Bondi Beach und von dort aus wieder zurück nach Chinatown, Paddington, Darling Habour und zum Schluss zum „Circular Quay“, dem Haupt Fähranleger in Sydney, direkt zwischen Harbour Bridge und Opera House. Von dort sind wir dann auf die „Manly Ferry“ gestiegen und nach „Manly“ gefahren, welches nahe der Hafeneinfahrt von Sydney liegt. „Manly Beach“ ist ein sehr populärer Ort, wo besonders am Wochenende, absoluter Hochbetrieb ist (wir waren leider an einem Sonntag da, wodurch es doch viel zu voll war)!
Nachdem wir ein wenig Manly erkundet haben und natürlich auch einen zwischen Stop am Manly Beach gemacht haben, sind wir noch einmal nach „Darling Harbour“ gefahren, um dort Abend zu essen.
 Wir fanden ein nettes italienisches Restaurant, vollgehängt mit original unterschriebenen Fußballtrikots (vor allem AC Milan, Italien und Helme, Rennanzüge etc. aus der Formel1 von Ferrari), bei dem wir gemütlich Pasta zu Abend aßen.

An unserem letzten Tag in Sydney ging es dann in die „Blue Mountains“. Wir hatten super Glück mit dem Wetter und so waren es wunderbar angenehme 29° und strahlend blauer Himmel. Bevor wir in den „Blue Mountain National Park“ gefahren sind, haben wir unseren Weg erst einmal zu einem kleinen Zoo gemacht, wo wir die australische Tierwelt, die in dem Blue Mountains Nationalpark lebt, betrachten konnten.
Nach diesem kurzen Stop, ging es dann aber auch schon in Richtung des Nationalparks, auf dessen Weg wir durch mehrere kleine alte Städte fuhren, die im frühen 19ten Jahrhundert Goldgräberstädte waren und daher ein wenig so aussahen wie alte Westerstädte.
Die Landschaft ist Atemberaubend in den Blue Mountains, vor allem weil der Himmel  wirklich blauer wirkt als er ist (das liegt an den Eukalyptusdämpfen, die den Himmel färben). Unseren Mittagsstop haben wir bei „Lis“ gemacht, eine Österreicherin, die seit dem sie 7 Jahre ist in Australien lebt und in den Blue Mountains ein kleines Haus mit einem 4 ha Garten (Park) besitzt (wirklich unbeschreiblich schön). Zum Ende unseres „Blue Mountain Tages“ sind wir dann noch zu den „Three Sisters“ gefahren, die drei Aborigine Jungfrauen darstellen sollten, und der berühmteste Punkt der Blue Mountains sind. Dort sind wir dann mit der steilsten Seilwindenbahn Australiens (oder auch der Welt, weiß ich nicht mehr genau) und dann mit der „Skyrail-Gondel“ gefahren, von welchen man einen unglaublich tollen Blick auf das gesamte Gebiet der Blue Mountains hatte.
Das war auch der Endpunkt unseres Tagesausflugs und so beendeten wir unseren Tag im „Löwenbräu“, also so etwas wie das „Sydney Hofbräuhaus“, bei einem Schweinebraten mit Sauerkraut und Kartoffelpüree und einem Maß Bier, am komplett anderen Ende der Welt..! ;)
Im Hotel packten wir unsere Sachen dann wieder zusammen, da wir am nächsten Morgen zur zweiten Station unserer Reise aufbrechen…MELBOURNE

Sydney – vor der “Organisierten Tour”

Nach einem kurzen Flug von Brisban nach Sydney (etwa 1000km, also 1.20Stunde Flug), kam ich am Mittag in der “Weltstadt Sydney” an.
Der Transfer in das Hotel, indem ich mich mit meiner Mutter treffen sollte (sie kam direkt aus Deutschland und landete erst spät abends) und in dem wir die ersten 3 Nächte bleiben, bevor wir für unsere geplante “Erlebnis Australien”-Tour in ein anderes Hotel umziehen. Wir hatten uns ein Zimmer mit “Harbour Bridge, Opera View” gebucht und das bekamen wir auch. So lag ich um 17 Uhr NSW-Zeit auf dem Bett im 25 Stock des Hotels und guckte ersteinmal aus dem Fenster mir den “Hafen” von Sydney an, bevor ich mich zu einer kurzen Erkundungstour aufbrach. Da es mittlerweile schon später Nachmittag war, und ich wusste, dass wir sehr viel von Sydney mit unserer organisierten Tour erkunden werden, bin ich nur einmal zur Oper und durch den Botanischen Garten von Sydney gelaufen. Da ich auf dem Weg zufällig jedoch auf das “Löwenbräu” im Stadtteil “The Rocks” stoß (was eine Art Ableger des Hofbräuhauses aus München ist), entschloss ich mich, nach mittlerweile fast 6 Monaten, die Chance zunutzen, wieder einmal saftig deutsches Essen zu genießen und natürlich dabei ein gutes “echtes” deutsches Maß Bier zutrinken..!!! herrlich :)
Am nächsten Morgen (meine Mutter ist nachts pünktlich angekommen) hatten wir bereits um 9.30Uhr morgens den “Harbour Bridge Discovery Climb” gebucht. Dieser “Bridge Climb” führte uns also auf die berühmteste Brücke Australiens und ermöglichte uns einen Atemberaubenden Blick von der Spitze der Brücke, unter der australischen Flagge, über Sydney und natürlich vor allem auf das weltberühmte “Sydney Opera House”. Nach über 3 Stunden auf der Brücke, wollten wir dann einmal die Shoppingstraßen erkunden und liefen durch die wunderschönen alten “Strand Arkaden” und durch das “Queen Victoria Building”, da beide zu den imposantesten und berühmtesten Einkaufsspots von Sydney gehören.
Am Abend hatten wir dann Karten für die Sydney Opera und hörten uns in der “Concert Hall”, also im größten Saal, “The Withlams with the Sydney Symphony” an, was eine Mischung aus Coldplay und einem Symphonie Orchester war und wirklich sehr interessant anzuhören war.
Am heutigen Tag (den 2ten Tag in Sydney) sind wir wieder kurz durch die Stadt gelaufen und waren zum Lunch im “Cafe Sydney”, eines der (nach dem Touristen-guide) “angesagten Trendläden”! War auch wirklich toll, vor allem weil man einen atemberaubenden Blick über den Hafen und den Fähranleger hat, bis hin zu der Harbour Bridge und dem Opera House.
Am Abend sind wir dann ins Restaurant ”Quay” gegangen (“Australiens Best Restaurant 2009 &2010″), das Essen war wirklich fantastisch, auch wenn es das typische “3 Sterne Restaurant-Essen” war, also 7-Gänge Menü, wo jede Speise eine größe hatte, die man inhalieren könnte!

Naja wie ihr seht, ist man hier nur am essen…aber ab morgen beginnt ja dann, die wahrscheinlich etwas streßige, aber bestimmt super spannende und erlebnisreiche Tour durch Australien…………………..

Ich halte euch auf dem laufenden..!

Abschied aus Brisbane -> Rundreise Australien

Heute geht mein Flug von Brisbane nach Sydney, also ist meine 5-monatige Arbeitszeit in Brisbane nun beendet und ich trete zum Abschluß meines Australienaufenthalts noch eine kleine Rundreise an, die mich zu den “Touristen-Spots” australiens bringen soll!

Die Zeit in Brisbane war wirklich super schön und immer lustig (die Arbeit mit eingeschlossen), daher fiel der Abschied tragischerweise doch ein wenig schwer (auch wenn keine Tränen flossen…haha). Zum Abschied wurden dann noch hier und da ein paar Präsente übergeben, so bekam ich noch einen “Australien Football” und ein paar “Dartpfeile”, weil es tradition bei uns war, in der Mittagspause Dart zuspielen.

Man soll alten Zeiten ja nicht hinterherweinen, und so schau ich jetzt nach vorne zu meinem letzten Teil meiner “Misson Australien”. In 2 Stunden geht es mit Quantas QF529 nach Sydney, wo die Tour durch Australien beginnen wird.

Für alle die interesse haben, meinem Tourplan zufolgen, werde ich jetzt einmal die einzelnen Etappen aufschreiben:

3.12.      - Morgens:   Harbour Bridge Climb 
                - Abends:  Sydney Opera House “The Withlams with the Sydney Symphony”

4.12.     – Tag zur freien Verfügung (wahrscheinlich Shoppe)
               -  Mittags:  Essen im “Cafe Sydneys”
               -  Abends:  Essen im “Quay”

5.12.     Abends:  Essen im “Icebergs”

6.12.   Programm Sydney

7.12.  Programm Blue Mountains

8.12.  Flug nach Melbourne QF0427
            – Abends:   Essen im “Flower Drum”

9.12. Programm Melbourne und Philip Island

10.12. Programm Great Ocean Road

11.12. Flug nach Alice Springs QF0796

12.12. Programm Alice Springs – Ayers Rock
              - 1 1/4 Stunden Helicopter Rundflug Uluru & Olgas

13.12.  Programm Ayers Rock – Kings Canyon

14.12.  Programm Kings Canyon – Alice Springs

15.12. Flug Alice Springs nach Cairns QF1948

16.12. Programm Great Berry Reef

17.12. Programm Kuranda

18.12. Programm Atherton Tablelands und Wooroonooran National Park

19.12.       – Flug Cairns nach Sydney QF925
                   -  Flug Sydney nach  Dubai EM413

20.12.    – Flug Dubai Hamburg EM059, Ankunft 20.12.   12.50Uhr in Fuhlsbüttel..!!!

So hoffe jetzt habt ihr einen kleinen EInblick bekommen..?! ich werde versuchen so viel es geht zu berichten, kann das aber noch nicht versprechen, da ich nicht weiß wie die Internetverbindungen im Outback ist!

Ein letztes Mal schöne Grüße aus Brisbane