Nach den wirklich interessanten und erlebnisreichen ersten drei Tagen in Auckland, ging es für mich weiter zum zweiten und letzten Stop auf meiner 1-Wöchigen Neuseelandreise und zwar auf die Südinsel nach Christchurch. Christchurch gilt als “britischste Stadt in Neuseeland”, was sich auch sehr schnell, aufgrund vieler alten Gebäude, die alle im britischen Stil gebaut wurden, bemerkbar machte. Meine Unterkunft war zentral in der Stadt, direkt am Platz der Kathedrale, die das Zentrum der Stadt symbolisiert, daher lag es auch perfekt für eigenmächtige Erkundungstouren.
Jedoch began mein erster Tag in Christchurch mit einer organisierten Tour.
Und zwar begab ich mich auf die “High Explorer Tour Canterberry Ebene”. Nachdem ich von unser Unterkunft abgeholt wurde, brachte der Bus mich und die anderen der Gruppe zum Christchurch Bahnhof. Von dort aus nahmen wir den “TranzAlpine Train”, der die Ostküste und die Westküste verbindet und dabei die Südalpen Neuseelands durchquert. Die Zugstrecke wird als eine der sechs schönsten Zugstrecken der Welt bezeichnet und führte durch schneebedeckte Berge, riesen Täler mit gewaltigen Schaafsfarmen und auch über türkis, fast weiße Gletscherflüsse.
Die Landschaft war wirklich atemberaubend, man wusste garnicht wo man überall hingucken soll und von was man immer Fotos machen sollte, weil es einfach viel zu viel gab. Ich kann verstehen, dass viele Menschen die Landschaft auf der Südinsel von Neuseeland als eine der schönsten Landschaften der Welt bezeichnen, es ist wirklich faszinierend.
Nachdem wir mit dem Zug bis zur “Arthur´s Pass Railway Station” gefahren sind, stiegen wir aus dem Zug aus, um auf den “High Country Explorer 4×4″ umzusteigen, das war ein umgebauter großer Geländewagen oder besser sowas wie ein Geländebus..! Mit dem wir dann durch eine der größten Schaafsfarmen Australien gefahren sind, der “Flock Hill Sheep Station”, die 35.000 acre groß ist. Das besondere an dieser Tour ist, dass es eine privat Strecke ist, die nur von diesem Anbieter befahren werden darf, damit die Schaafe nicht immer gestört werden, daher war es schon etwas wirklich besonderes. Auf dem Weg, mitten im nirgendwo, da die Strecke 23km durch Stock und Stein geht, ohne dass man auch nur eine menschen Seele trifft, sahen wir eine Schaafsgeburt, was eigentlich auf einem 35.000 acra Gelände so gut wie nie vorkommt.
Nach der ca. 3 stündigen Fahrt, kamen wir an dem “Waimakariri River” an (einem Gletschergespeisten Fluß, daher “arsch kalt”) von dem es nur noch mit dem Boot weiter ging, daher führten wir den nächsten Teil unserer Reise auf dem Jetboot fort, was der absolute Hammer war, unser Reiseführer war nämlich neben bei noch amtierender neuseeländischer Champion im Jetboot fahren und kachelte daher vollspeed mit dem Jetboot über das zum Teil nur zentimeter tiefe Wasser. Bei dem Part des Trips war nicht nur die wunderbare Landschaft zu beobachten, sonder sogar der Kick war noch dabei, der absolute Hammer ![]()
Und so endete dieser wirklich beeindruckende, aber auch anstrengende Tag am Abend bei dem netten Italiener “Positano” (vorbildliche Angestellte…).
Für meinen zweiten Tag in Christchurch habe ich die “Grand Sights Tour Christchurch” gebucht. Da Christchurch nicht nur die britischste Stadt Neuseelands ist, sondern auch als “Tor zur Antarktis” gilt (die Amerikaner haben dort zwei riesen Militärjets stehen, die im Sommer fast täglich Ladungen und Forscher zur Antarktis und zurück fliegen), so war unsere erste Station das ”Christchurch Antarctic Centre”. In diesem Antarctic Centre war ein Raum, der einen Eissturm nachahmte. Man ging also in diesen -8° kalten Raum, mit kurzer Hose (draußen war es ja warm) und einer Polar-Winterjacke (hat man zum Glück im Vorraum bekommen) und wartete bis die Ventilatoren angeschmissen wurden und den -8° durch künstlichen Wind auf -28° abgekühlt hatte – alter das war so arsch kalt..!!!!
Danach sind wir zum “Willowbank Wildlife Reserve” gefahren, der die einheimischen neuseeländischen Tiere zeigte. Dort habe ich dann das erste Mal in meiner (leider nur sehr kurzen) Zeit in Neuseeland ein “Kiwi” gesehen, dass Wappentier der Neuseeländer, wow das war schon beeindruckend die einmal gesehen zu haben, vorallem weil es langsam darauf zugeht, dass sie aussterben könnten.
Nach dem Besuch im Wildlife Reserve sind wir zur “Christchurch Gondola” gefahre, das ist eine Skigondel, österreichisches Fabrikat, die auf einen Berg über Christchurch fährt, von dem man einen Blick über die gesammte Stadt hat und über die Südalpen von Neuseeland, was wirklich ein beeindruckender Blick war.
Die Tour endete mit einer Fahrt auf der “historischen Tram”, die durch das Zentrum von Christchurch führt und selbst von Queen Mum, als sie Neuseeland besucht hatte, genutzt wurde. Von der Tram aus, führte der Weg durch den “Christchurch Botanic Garden” zurück zum Hotel.
Da ich am Sonntagmorgen, noch eine Stunde Zeit hatte, bevor ich zum Flughafen musste, wollte ich mir nochmal die Kathedrale von Christchurch angucken, die den Mittelpunkt der Stadt symbolisiert. Zufällig erwischte ich den Tag, wo ein Gottesdienst für die Veteranen des neuseeländisches Militär stattfand, weshalb ich eine riesen Parade sah.
Dann ging es leider schon zurück zum Flughafen, wirklich sehr schade, dass ich nur 7 Tage in diesem wirklich interessanten und vor allem landschaftlich wunderschönen Land hatte, aber die Arbeit in Brisbane rufte wieder, so kann ich aber aufjedenfall zurückblicken und sagen, dass sich die Woche absolut gelohnt hat, auch wenn es deutlich zu kurz war…!















