Monatsarchiv: November 2009

Christchurch – New Zealand

Nach den wirklich interessanten und erlebnisreichen ersten drei Tagen in Auckland, ging es für mich weiter zum zweiten und letzten Stop auf meiner 1-Wöchigen Neuseelandreise und zwar auf die Südinsel nach Christchurch. Christchurch gilt als “britischste Stadt in Neuseeland”, was sich auch sehr schnell, aufgrund vieler alten Gebäude, die alle im britischen Stil gebaut wurden, bemerkbar machte. Meine Unterkunft war zentral in der Stadt, direkt am Platz der Kathedrale, die das Zentrum der Stadt symbolisiert, daher lag es auch perfekt für eigenmächtige Erkundungstouren.

Jedoch began mein erster Tag in Christchurch mit einer organisierten Tour.
Und zwar begab ich mich auf die “High Explorer Tour Canterberry Ebene”. Nachdem ich von unser Unterkunft abgeholt wurde, brachte der Bus mich und die anderen der Gruppe zum Christchurch Bahnhof. Von dort aus nahmen wir den “TranzAlpine Train”, der die Ostküste und die Westküste verbindet und dabei die Südalpen Neuseelands durchquert. Die Zugstrecke wird als eine der sechs schönsten Zugstrecken der Welt bezeichnet und führte durch schneebedeckte Berge, riesen Täler mit gewaltigen Schaafsfarmen und auch über türkis, fast weiße Gletscherflüsse.
Die Landschaft war wirklich atemberaubend, man wusste garnicht wo man überall hingucken soll und von was man immer Fotos machen sollte, weil es einfach viel zu viel gab. Ich kann verstehen, dass viele Menschen die Landschaft auf der Südinsel von Neuseeland als eine der schönsten Landschaften der Welt bezeichnen, es ist wirklich faszinierend.
Nachdem wir mit dem Zug bis zur “Arthur´s Pass Railway Station” gefahren sind, stiegen wir aus dem Zug aus, um auf den “High Country Explorer 4×4″ umzusteigen, das war ein umgebauter großer Geländewagen oder besser sowas wie ein Geländebus..! Mit dem wir dann durch eine der größten Schaafsfarmen Australien gefahren sind, der “Flock Hill Sheep Station”, die 35.000 acre groß ist. Das besondere an dieser Tour ist, dass es eine privat Strecke ist, die nur von diesem Anbieter befahren werden darf, damit die Schaafe nicht immer gestört werden, daher war es schon etwas wirklich besonderes. Auf dem Weg, mitten im nirgendwo, da die Strecke 23km durch Stock und Stein geht, ohne dass man auch nur eine menschen Seele trifft, sahen wir eine Schaafsgeburt, was eigentlich auf einem 35.000 acra Gelände so gut wie nie vorkommt.
Nach der ca. 3 stündigen Fahrt, kamen wir an dem “Waimakariri River” an (einem Gletschergespeisten Fluß, daher “arsch kalt”) von dem es nur noch mit dem Boot weiter ging, daher führten wir den nächsten Teil unserer Reise auf dem Jetboot fort, was der absolute Hammer war, unser Reiseführer war nämlich neben bei noch amtierender neuseeländischer Champion im Jetboot fahren und kachelte daher vollspeed mit dem Jetboot über das zum Teil nur zentimeter tiefe Wasser. Bei dem Part des Trips war nicht nur die wunderbare Landschaft zu beobachten, sonder sogar der Kick war noch dabei, der absolute Hammer ;)
Und so endete dieser wirklich beeindruckende, aber auch anstrengende Tag am Abend bei dem netten Italiener “Positano” (vorbildliche Angestellte…).

Für meinen zweiten Tag in Christchurch habe ich die “Grand Sights Tour Christchurch” gebucht. Da Christchurch nicht nur die britischste Stadt Neuseelands ist, sondern auch als “Tor zur Antarktis” gilt (die Amerikaner haben dort zwei riesen Militärjets stehen, die im Sommer fast täglich Ladungen und Forscher zur Antarktis und zurück fliegen), so war unsere erste Station das ”Christchurch Antarctic Centre”. In diesem Antarctic Centre war ein Raum, der einen Eissturm nachahmte. Man ging also in diesen -8° kalten Raum, mit kurzer Hose (draußen war es ja warm) und einer Polar-Winterjacke (hat man zum Glück im Vorraum bekommen) und wartete bis die Ventilatoren angeschmissen wurden und den -8° durch künstlichen Wind auf -28° abgekühlt hatte – alter das war so arsch kalt..!!!!
Danach sind wir zum “Willowbank Wildlife Reserve” gefahren, der die einheimischen neuseeländischen Tiere zeigte. Dort habe ich dann das erste Mal in meiner (leider nur sehr kurzen) Zeit in Neuseeland ein “Kiwi” gesehen, dass Wappentier der Neuseeländer, wow das war schon beeindruckend die einmal gesehen zu haben, vorallem weil es langsam darauf zugeht, dass sie aussterben könnten.
Nach dem Besuch im Wildlife Reserve sind wir zur “Christchurch Gondola” gefahre, das ist eine Skigondel, österreichisches Fabrikat, die auf einen Berg über Christchurch fährt, von dem man einen Blick über die gesammte Stadt hat und über die Südalpen von Neuseeland, was wirklich ein beeindruckender Blick war.
Die Tour endete mit einer Fahrt auf der “historischen Tram”, die durch das Zentrum von Christchurch führt und selbst von Queen Mum, als sie Neuseeland besucht hatte, genutzt wurde. Von der Tram aus, führte der Weg durch den “Christchurch Botanic Garden” zurück zum Hotel.
Da ich am Sonntagmorgen, noch eine Stunde Zeit hatte, bevor ich zum Flughafen musste, wollte ich mir nochmal die Kathedrale von Christchurch angucken, die den Mittelpunkt der Stadt symbolisiert. Zufällig erwischte ich den Tag, wo ein Gottesdienst für die Veteranen des neuseeländisches Militär stattfand, weshalb ich eine riesen Parade sah.

Dann ging es leider schon zurück zum Flughafen, wirklich sehr schade, dass ich nur 7 Tage in diesem wirklich interessanten und vor allem landschaftlich wunderschönen Land hatte, aber die Arbeit in Brisbane rufte wieder, so kann ich aber aufjedenfall zurückblicken und sagen, dass sich die Woche absolut gelohnt hat, auch wenn es deutlich zu kurz war…!

Auckland – New Zealand

Nach 4 Stunden Flug von Brisbane nach Auckland landete ich in der größten Stadt Neuseelands.
Am ersten Tag in Auckland, habe ich die “Grand City Tour” gebucht, was eine Stadtrundfahrt durch Auckland war. Der Busfahrer war ein super lustiger Typ, der uns zuerst auf den “Mount Eden” gefahren hat, einer der vielen kleinen Vulkankrater, die in und um Auckland zufiinden sind, von denen man einen super Blick auf die gesamte Stadt hatte.
Gegen Nachmittag sind wir dann auf ein Segelboot umgestiegen, die “Pride of Auckland”, mit der wir durch die Bucht vor Auckland gefahren sind.
Der zweite Tag in Auckland war dann zur freien Verfügung und daher entschloss ich mich nach Davenport zufahren (eine Stadtteil von Auckland), der Ort, an dem die ersten Pioniere die Stadt gegründet haben. Dannach war ich dann auf dem “Skytower”, der “höchste freistehende Turm der südlichen Hemisphäre”, von dem man einen beeindruckenden Blick über die gesamte Umgebung von Auckland hatte.
Bevor ich am dritten Tag dann gegen Mittag nach Christchurch geflogen bin, war ich dann noch in dem “Auckland Maritim Museum”, das die ganze Geschichte der Schifffahrt von den Maoris bis zur heutigen Zeit zeigte.

Nach meinem Beusch des Maritim Museums, ging es auch schon wieder zum Flughafen, um meinen Neuseeland-Trip auf der Südinsel in Christchurch fortzusetzen………………

Byron Bay

Letzte Woche war ich in Byron Bay, um meine ersten Surfversuche bei “Mojosurf” zumachen..! Byron Bay ist einer der bekanntesten Surfspots an der Ostküste und berühmt für seine meist sehr guten Wellen… Gewohnt habe ich in dem Hostel “The Arts Factory”, dies ist ein “etwas anderes” Hostel, es ist bekannt für die Bewohner die “etwas länger” bleiben, dies bedeutet bei manchen Backpackern, dass sie seit mehreren Jahren auf dem zum Hostel zugehörigen Campingplatz leben. Der großteile der Bewohner des Hostels und des Campingplatzes sind Hippies und zwar wirklich genau wie man sie sich aus den 70.ern vorstellt, mit Rastazöpfen, einem Joint usw. und immer mal wieder kommt ein mit “Peace Zeichen” bemalter VW Bus vorbeigefahren….das ist wirklich wie bei einer Zeitreise..! Eine kurze Bustour von Byron Bay entfernt liegt der Ort “Nimbim”, dies ist der einzige Ort in Australien, wo Weed “toleriert” wird. Daher wird es wohl auch so sein, dass in Byron Bay wohl auch eine der größte “Kiffer-dichte” Australiens ist…Haha

Aber jetzt zum Surfkurs, meinen Surfkurs habe ich bei “Mojosurf” gemacht, dies ist eine der bekanntesten Surfschulen Australiens und da ich schon von mehreren meiner Freunde gehört habe, dass diese Surfschule sehr gut sein soll, um zulernen “auf dem Brett zustehen”, dachte ich mir, dann werde ich mal meine ersten Versuche auch dort ausprobieren…Leider spielte das Wetter die gesammte Zeit nicht wirklich mit und so war meistens Regen, was einen aber auch nicht wirklich gestört hat, da man ja eh die größte Zeit im Wasser war. Der erste Trainingstag begann erstmal  mit einer langen Einweisung, um die wichtigsten Eigenschaften fürs Surfen am Strand zulernen, bevor es aufs Wasser ging. Den ersten Tag bin ich auf einem “Longboard” gesurft, welches den Einstieg relativ einfach machte und es mir zumindestens ermöglichte einige Male kurz auf dem Brett zustehen. Ab dem zweiten Tag wurde ich dann direkt von den Trainern auf ein Hardboard umgestellt, was deutlicher instabiler war und damit das gesammte Stehen aufjedenfall sehr erschwert hat…! So benötigte ich zwar meine Zeit, aber wenn ich stand, dann konnte ich mit diesem Board sogar ein paar “Turns” ausprobieren. Letztendlich muss ich sagen, dass es wirklich super lief, wahnsinnig viel Spaß gemacht hat und eine Welle zu stehen ist einfach das beste Gefühl überhaupt…….. Außerdem hatten wir sogar das Glück mitten in unserer Surfstunde Wale hinter uns springen zusehen, wofür ich beim “Whale-watching” viel Geld bezahlt habe und nicht mal annähernd soviel gesehen habe.

Es war eine echt gute Zeit und ich bin zumindestens froh einmal in Australien gesurft zu haben ;)

Australia Zoo – Home of The Crocodile Hunter

An einem schönen Oktobertag, habe ich die Irwins im Australia Zoo besucht! Da die Fernsehwerbung mir schon oft versprochen hat: “Dreams come true at Australia Zoo”, war ich sehr gespannt, was mich erwarten wird…das Wetter war perfekt und so begab ich mich früh morgens auf den Weg zur Sunshine Coast, an der der Australia Zoo liegt.

Nach knapp 1 Stunde Fahrt mit Bus und Bahn, war ich gegen kurz nach 10 uhr morgens am Zoo und konnte meinen Rundgang, durch das wirkliche große Gelände, beginnen. Natürlich lag der Schwerpunkt auf australischen Tieren, also auf Koalas, Wombats, alle in Australien vorkommenden Giftschlangen und Vögel, Kängurus und natürlich speziell in diesem Zoo, die weltweit bekannten Crocodile! Steve Irwin, der den Zoo zu dem berühmten und beliebtem Ausflugziel gemacht hat, war der berühmte “Crocodile Hunter”, der durch zig Filme und Fernsehsendungen weltbekannt wurde..!  Steve Irwin ist jedoch bei seinem Beruf, dem Filme drehen, vor einigen Jahren ums Leben gekommen, aber nicht wie vielleicht viele denken, durch ein Crocodil, sondern durch die Schwanzspitze eines Rochens. So liegt der Zoo jetzt weiterhin im Familienbesitz und wird von seiner Ehefrau, der kleinen Tochter, die selbst schon erste Erfahrungen als “Crocodile Hunter” sammelt und seinem kleinen Sohn, weitergeführt!

Nach einem Rundgang durch den Zoo, wo ich mir alle oben angesprochenen australischen Tiere und noch von Tigern, Elefanten, Riesen Schildkröten und vielem anderen angeguckt habe, begab ich mich auf den Weg zum “Crocoseum”, das “Crocoseum” ist eine Arena, in der bis zu 5000 Zuschauer die Tiershows sehen können (besonders berühmt sind die Crocodilshows). Bevor ich mir aber die Crocodilshow angeguckt habe, machte ich noch einen traditionellen Zwischenstopp im “Food Court”, wo ich einen “Crocodil Burger” gegessen habe. Nach der kleinen Stärkung begab ich mich dann in die Arena und guckte mir Crocodilshow an. Es war wirklich faszinierend, wie die Tierpfleger mit diesen gefährlichen Tieren spielen, als wären es Hunde oder Katzen.

Am Ende kann ich echt nur sagen, dass der Tag sich wirklich gelohnt hat, die ganze australische Tierwelt einmal zusehen, ohne sich selbst in die Gefahr des tiefen Regenwalds zubegeben. Daher kann ich am Ende nur sagen DREAMS COME TRUE AT AUSTRALIA ZOO..!! ;)